Fachkräfte für Hamburg

YOJO auf der Bürohundkarte des Bundesverbands Bürohund e.V.

Ein Blick auf die Bürohundkarte des Bundesverbands Bürohund e.V. reicht um festzustellen, - ein Bürohund ist längst keine Seltenheit! Die Zulassung von Hunden im Büro entspricht dem Verständnis von Lifestyle in der heutigen Arbeitswelt.

Jeden Morgen begleiten unterschiedlichste Vierbeiner ihre Frauchen und Herrchen auf dem Weg zum Büro. Es ist ein Ausdruck der Zeit, für viele eine Selbstverständlichkeit in der Arbeitswelt, in der es immer weniger klare Grenzen zwischen „privat“ und „beruflich“ gibt. Ein Blick auf die Bürohundkarte des Bundesverbands Bürohund e.V. reicht um festzustellen,  - ein Bürohund ist längst keine Seltenheit!  Die Zulassung von Hunden im Büro entspricht dem Verständnis von Lifestyle in der heutigen Arbeitswelt. Was aber nicht jedem sofort bewusst wird - und uns auch nicht wirklich bewusst war - neben den Vorteilen für den Mitarbeiter und den Hund selbst profitieren vom Bürohund auch Arbeitgeber. Auch diesen Text haben wir tatsächlich unserem Hund zu verdanken. Auf die Karte und den Bundesverbands Bürohund e.V. sind wir aufmerksam geworden, nachdem wir auf einem der Social-Media Kanäle ein Bild von unserem Büro-Labrador gepostet haben.  Das Foto wurde vom  Bundesverbands Bürohund e.V. kommentiert - ein Anfang einer sehr informationsreichen Bekanntschaft. Wir haben uns mit Herrn Markus Beyer, dem 1. Vorsitzenden des Bundesverband Bürohund e.V. unterhalten.

Herr Beyer, ist jeder Hund als Bürohund geeignet?

Grundsätzlich ist jede Rasse geeignet. Der Bürohund sollte in seinem Verhalten grundsätzlich eher ruhig und freundlich sein und unter keinen Umständen zu Aggressionsverhalten bereit sein. In keinem Fall darf der Hund unter seiner Anwesenheit im Büro seelisch oder körperlich leiden. Jeder Hundehalter ist direkt verantwortlich für das Wohl seines Begleiters und muss für die entsprechenden Rahmenbedingungen sorgen. Hunde schlafen oder dösen den größten Teil des Tages. Sorgen Sie also für einen sicheren Rückzugsort und gehen in regelmäßigen Abständen Gassi.

Wie ist die rechtliche Situation zum Mitbringen eines Hundes an den Arbeitsplatz?

Arbeitnehmer haben derzeit keinen gesetzlichen oder tarifvertraglich geregelten Anspruch zur Mitnahme eines Hundes an ihren Büroarbeitsplatz. Der Arbeitgeber hat eine Fürsorgepflicht für alle Mitarbeiter im Unternehmen. Deswegen ist es wichtig, mit Kollegen und dem Chef zu sprechen und um Einverständnis zu bitten. 

Herr Beyer, warum ist ein Bürohund eine Win-win-Situation für alle?

Der Bürohund, unter passenden Bedingungen im Unternehmen, bietet einen Mehrwert für das Unternehmen, die Mitarbeiter und die Hunde.
Durch den Hund im Büro verbessert sich das Betriebsklima, die Bildung neuer Teams wird vereinfacht, die Gefahr von Mobbing am Arbeitsplatz wird reduziert.
Die Nähe zum Hund verbessert aufgrund der Produktion des Hormons Oxytocin die körperliche und seelische Gesundheit. Daraus ergibt sich ein geringerer Aufwand für krankheitsbedingte Ausfälle, eine Verminderung der Mehrbelastung für die Kollegen, die Reduzierung von Ausfall- und Fehlerquoten und ein geringerer Recruiting-Aufwand.
Nationale und internationale Unternehmen lassen seit Jahren den Bürohund mit Erfolg zu. Beispielhaft: XING, Facebook, Google. Unternehmen, die Hunde zulassen, drücken damit gleichzeitig ihre Wertschätzung gegenüber ihren MitarbeiterInnen aus und zeigen wichtige humane Unternehmenswerte des „New-Work“.

„New-Work“ ist ein gutes Schlagwort. Immer mehr Unternehmen haben Probleme, geeignete Mitarbeiter zu finden. Der Job muss heutzutage zu Leben auch einem Hundebesitzer- Leben passen. Stimmt das? 

Ja, definitiv! Mit der Zulassung des Kollegen Hund liefert das Unternehmen für viele Talente das wichtige Unterscheidungsmerkmal und damit einen Vorteil im „War for Talents“. Studien zeigen, dass das Gehalt nicht mehr als ausschließlicher Entscheidungsfaktor bei Bewerbern herangezogen wird. Außerdem, eine positive öffentliche Aufmerksamkeit für ein Unternehmen braucht Themen. Die Zulassung von Hunden im Büro liefert entsprechende Veröffentlichungsanlässe.

Herr Beyer, erklären Sie uns bitte den Slogan „Dog-In statt Burn-Out“. 

Mit diesem Slogan plädiert der Bundesverband Bürohund e.V. nun schon drei Jahre lang für die Zulassung von mehr Bürohunden, um dem dramatischen Anstieg von psychischen Erkrankungen und Burnout im Arbeitsleben entgegenzuwirken. Mithilfe von Informationsangeboten, wissenschaftlichen Ergebnissen und konkreten Handlungsempfehlungen unterstützt er sowohl Unternehmen als auch ihre Mitarbeiter ehrenamtlich, den gesundheitlichen und monetären Nutzen der natürlichen Gesundungsprozesse von seelischen und körperlichen Erkrankungen mithilfe von Bürohunden zu erkennen und zum Vorteil aller Beteiligten zu kanalisieren.

Wir haben uns auf die offizielle Bürohundkarte Deutschland eingetragen und hätten uns gewünscht, dass die Metropolregion Hamburg bald zu einer „Hochburg der Bürohunde“ wird.

Das freut mich sehr. Ich muss zugeben, dass Hamburg heute schon zu den Bürohund-stärksten Regionen gehört.  Mit dieser Karte wollen wir diese Unternehmen hervorheben, die heute schon Hunde erfolgreich integrieren, wir wollen ein Netzwerk ausbauen und weitere Firmen inspirieren.

Für mehr Infos und die Bürohundkarte klickt: bv-bürohund.de

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Heike Blume
Heike Blume
Projektleiterin für Fachkräftesicherung
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Lukasz Soltysiak
Lukasz Soltysiak
Projektmanager für Fachkräftesicherung
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